Mama lernt Deutsch
www.stmuk.bayern.de/km/aufgaben/erwachsenenbildung/
www.isb.bayern.de
Inhalte
Das Projekt „Mama lernt Deutsch“ gibt es in Bayern seit 2003 und hat eine Verbesserung der gesellschaftlichen und beruflichen Integration von ausländischen Mitbürgerinnen mit Hilfe von Deutsch-Sprachkursen zum Ziel.
Die „Mama lernt Deutsch“-Kurse umfassen jeweils 160 bis 190 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. In der Regel findet der Unterricht im Umfang von zehn Wochenstunden an zwei Vormittagen wöchentlich im Schulgebäude oder im Kindergarten der Kinder statt. Eine „Mama lernt Deutsch“ - Gruppe muss aus mindestens zehn Müttern bestehen. Für die Zeit des Unterrichts kann eine Betreuung von Kleinkindern angeboten werden.
Der Großteil des Unterrichts befasst sich mit der Vermittlung von Sprachkenntnissen und dem Durchspielen von Alltagssituationen. Weitere Schwerpunkte sind die Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen sowie das Thema „Arbeitswelt und berufliche Orientierung“. Die Kursleiter haben in der Regel eine Ausbildung im Fach Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache.
Auf Seiten der oft in gesellschaftlicher Isolation lebenden Mütter werden auf diese Weise Schwellenängste abgebaut und ein vertrauensvollerer Umgang mit der Schule oder mit dem Kindergarten ermöglicht. Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Kontakte zu Lehrern und anderen Müttern zu knüpfen. Sie benötigen ihre Kinder nicht mehr als Dolmetscher und trauen sich eher, bei Elternabenden Fragen zu stellen.
Hintergrundinformationen
Insgesamt wurden bislang rund 170 „Mama lernt Deutsch“-Kurse an über 50 Standorten in Bayern durchgeführt. Die stärkste Gruppe bilden die türkischen Frauen, gefolgt von Teilnehmerinnen aus Rumänien, Serbien, Kasachstan, Russland und der Ukraine. Die Kurse finden statt in Kooperation zwischen den jeweiligen Kommunen als Aufwandsträgerinnen, der jeweiligen Schule bzw. dem Kindergarten sowie den Mitgliedseinrichtungen der Landesorganisationen und Trägern der Erwachsenenbildung auf Landesebene, beispielsweise den örtlichen Volkshochschulen. Das Bayrische Kultusministerium stellt hierfür Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Das Projekt wird vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung begleitet.
www.isb.bayern.de
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Das Projekt „Mama lernt Deutsch“ gibt es in Bayern seit 2003 und hat eine Verbesserung der gesellschaftlichen und beruflichen Integration von ausländischen Mitbürgerinnen mit Hilfe von Deutsch-Sprachkursen zum Ziel.
Die „Mama lernt Deutsch“-Kurse umfassen jeweils 160 bis 190 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. In der Regel findet der Unterricht im Umfang von zehn Wochenstunden an zwei Vormittagen wöchentlich im Schulgebäude oder im Kindergarten der Kinder statt. Eine „Mama lernt Deutsch“ - Gruppe muss aus mindestens zehn Müttern bestehen. Für die Zeit des Unterrichts kann eine Betreuung von Kleinkindern angeboten werden.
Der Großteil des Unterrichts befasst sich mit der Vermittlung von Sprachkenntnissen und dem Durchspielen von Alltagssituationen. Weitere Schwerpunkte sind die Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen sowie das Thema „Arbeitswelt und berufliche Orientierung“. Die Kursleiter haben in der Regel eine Ausbildung im Fach Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache.
Auf Seiten der oft in gesellschaftlicher Isolation lebenden Mütter werden auf diese Weise Schwellenängste abgebaut und ein vertrauensvollerer Umgang mit der Schule oder mit dem Kindergarten ermöglicht. Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Kontakte zu Lehrern und anderen Müttern zu knüpfen. Sie benötigen ihre Kinder nicht mehr als Dolmetscher und trauen sich eher, bei Elternabenden Fragen zu stellen.
Hintergrundinformationen
Insgesamt wurden bislang rund 170 „Mama lernt Deutsch“-Kurse an über 50 Standorten in Bayern durchgeführt. Die stärkste Gruppe bilden die türkischen Frauen, gefolgt von Teilnehmerinnen aus Rumänien, Serbien, Kasachstan, Russland und der Ukraine. Die Kurse finden statt in Kooperation zwischen den jeweiligen Kommunen als Aufwandsträgerinnen, der jeweiligen Schule bzw. dem Kindergarten sowie den Mitgliedseinrichtungen der Landesorganisationen und Trägern der Erwachsenenbildung auf Landesebene, beispielsweise den örtlichen Volkshochschulen. Das Bayrische Kultusministerium stellt hierfür Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Das Projekt wird vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung begleitet.




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